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(Laientätowierungen, Profitätowierungen, Schmutztätowierungen, Schussverletzungen u.a.)
Durch unsere Erfahrungen aus Behandlungen von über eintausend Patienten mit Farbpartikeln in der Haut ergibt sich folgendes Bild:
Ursachen:
Farbpartikel liegen unter der narbenempfindlichen Basalembran der Haut (Die Basalmembran bildet ständig neue Hautzellen, die nach ca. 2-4 Wochen die Hautoberfläche erreichen) bei:
- Tätowierungen (per Hand oder Maschine)
- Hautverletzungen mit Schmutzeintrag (Explosionen, Gaspistolenschüssen, Fahrradunfällen...)
Funktionsweise der Laserbehandlung - Kurzfassung:
- eine Entfernung von Farbpartikeln aus der Haut ist am sichersten mit gütegeschalteten Lasern möglich
- Das Laserlicht leuchtet in die helle Haut, entfaltet aber auf Grund seiner einheitlichen Wellenlänge seine Kraft nur an farbigen Partikeln, nicht an der hellen Haut. Nur sie werden kurzzeitig (milliardstel Sekunden) erhitzt und dadurch erkennbar für die weißen Blutkörperchen (“Fresszellen”). Diese “Fresszellen” transportieren nun Farbpartikel etwa einen Monat lang auf natürlichem Weg (Blut-Galle-Darm) aus dem Körper.
- Die Haut wird nicht geöffnet und die Farbpartikel werden nicht “verdampft”, sondern durch den Laserstrahl markiert, dann von der Haut erkannt und abtransportiert.
- eine große Menge an Farbpartikeln erfordert mehrmalige Behandlung derselben Stelle
- Das Verfahren nennt sich selektive Photothermolyse. Es wird zur Entfernung von Tätowierungen seit Anfang der neunziger Jahre weltweit eingesetzt.
Risiken und Nebenwirkungen:
- Pigmentverschiebungen - helle oder dunkle Stellen im behandelten Bereich (selten)
- äußerst selten: Narbenbildung
- In einem Beratungsgespräch mit unseren Ärzten können wir Ihnen über die Risiken bei Ihnen persönlich Auskunft geben.
Behandlungsablauf:
- Beratung
- hautfachärztliche Begutachtung durch unsere Chefärztin
- Aufstellen eines Behandlungsplanes
- Fotodokumentation
- optimale Vorbereitung auf die Behandlung, optimaler Behandlungszeitpunkt
- Laserbehandlung, evtl. eine anfängliche Orientierungsbehandlung, Fotodokumentation
- optimale Nachbehandlung in den folgenden Tagen
- weitere Behandlungen im Mindestabstand von einem Monat
- Abschluss der Behandlung, Fotodokumentation
erforderliche Behandlungsanzahl:
- Tätowierungen im Handverfahren (Laientätowierungen)
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4 bis 7 , selten 10
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- Tätowierungen mit Maschinen (auch Eigenbauten)
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7 bis 12, selten 20
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in Abhängigkeit von den Farbarten und der Farbmenge 7 bis 12, in Einzelfällen bis zu 20
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Preise:
- abhängig von der erforderlichen Laserart und der Behandlungsfläche
- meist zwischen 50 und 190 Euro je Behandlungssitzung
Alternative Behandlungsverfahren:
- Cover-up ( Überdecken der alten Tätowierung mit einer neuen Tätowierung)
- Abdecken mit Abdeckstiften oder Covermark (wasserfestes, hautfarbenes Make-up)
- Bei der Entfernung von Farbpartikeln durch die Oberfläche der Haut hindurch gibt es keine narbenfreie Alternative zur Laserbehandlung mit gütegeschalteten Lasern.
Bei den folgenden Methoden ist Narbenbildung die Regel: Chirurgische Entfernung mit oder ohne nachfolgender Hauttransplantation, Abrasionsverfahren (mit Salz, medizinischem “Sandstrahlen”, hochtourigen Schleifmaschinen), tiefes Peeling, Nachstechen mit verschiedenen Substanzen, Abtragung der Farbpartikel mit Abtragungslasern, Koagulation, auch mit gepulsten oder getakteten Lasern.
Wir nutzen unser Wissen aus allen bisherigen Laserbehandlungen für eine speziell auf Ihren Einzelfall bezogene persönliche Beratung.
Oft gestellte Fagen zur Tätowierungsentfernung
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